Orginal Chnulleri
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Orginal Chnulleri
Since 1936
1936 - 1956
1957 - 1977
1978 - 1998
1999 - 2010
1936 - 1956

 

1936 – 1956 / Die ersten 20 Jahre der Orginal Chnulleri

 
1936
trafen sich drei Kollegen mit Pauke, Handorgel und Trommel, inspiriert von den damals schon schränzenden Jeissy Miggern. Zu dritt von der Claramatte aus, zogen sie kostümiert durch die Innerstadt und schon bald gesellten sich noch weitere Kameraden zu ihnen.
Das Restaurant Claramatte bot den enthusiastischen Musikern einen geeigneten Platz um sich zu treffen und sich auf die drei schönsten Tage im Jahr vorzubereiten. Der anfangs noch bescheidene Bestand erweiterte sich ständig zunehmend und bald einmal erwies sich das Stammlokal als zu klein für die immer grösser werdende Gruppe, so dass sie ins Claraeck, den heutigen Holzschopf umzogen.
 
Der Krieg kam und die Basler Fasnacht stand mehr oder weniger still. Nach Kriegsende kam der erste grosse Aufstieg der Guggen.
 
Anno 1948
führten die Orginal Chnulleri als Erste ein neues Brauchtum ein. Sie beerdigten am Fasnachts- Donnerstagmorgen die Fasnacht in Form einer sargähnlichen Truhe, welche als Symbol in den Rhein geworfen wurde. Es dauerte jedoch nur einige Jahre bis diese Zeremonie aufgehoben wurde. Schon damals lief alles unter dem Motto „Gib sorg zum Wasser“.
Was passierte nun? Als Ersatz wurde am Dienstagabend das Guggemuusig-Konzärt in die Basler Fasnacht integriert. Mit Erfolg - die Menschen kamen schon damals in so grossen Scharen, dass man auf diesen Brauch im Jahre 1955 verzichtete. Die Opposition dagegen war heftig und ab den sechziger Jahren war das Gugge-Konzärt nicht mehr wegzudenken. Damals fand nur ein Konzärt statt und zwar auf der Klagemauer am Barfi, wo auch der eigentliche Ursprung liegt vom Guggen Konzärt und damals wie heute mehrere tausend Menschen auf den Barfi lockt.
 
Im Jahr 1948
schlossen sich die Orginal Chnulleri dem Schnitzelbangg-Comite an.
 
1951
schlossen sich 9 Guggen zur IG Guggen zusammen, darunter ebenfalls die Orginal Chnulleri welche zu den Gründungsmitgliedern zählt, um ein besseres Image zu erlangen. 
 
1956
feierten die Orginal Chnulleri ihren 20. Geburtstag mit der Eigenschaft, immer noch kein Verein zu sein. Ihr Tätschmeister und Gründer, Paul Schwörer, lud aus diesem Anlass zu einer grossen Feier im Restaurant Greifen ein. Geladen waren natürlich die Orginal Chnulleri mit ihren Frauen und schliesslich auch Delegierte der verschiedenen Komitees, sowie einige Gugge-Obmänner
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