1977 – 1997 / Wieder 20 Jahre Orginal Chnulleri
Als im Mai 1978
das Ehrenmitglied Paul Biedermann, der Wirt vom Pöstli, die Chnulleri verliess um den Ochsen in Oberwil zu übernehmen, zogen sie mit Pauken und Trompeten ab in ihr neues Stammlokal. Das Hotel Europe empfing sie mit grosser Freude.
1982
trat bei den Orginal Chnulleri - was orthographisch kein Fehler ist, sie schreiben sich wirklich Orginal - eine Wende ein. Der Gründer, Obmann und Tätschmeister, Paul Schwörer verabschiedete sich von ihnen nach all den vielen Jahren. Nun war die Zeit gekommen, um einen Verein mit Vorstand und Statuten zu gründen. Charly Waldis wurde Obmann und übernahm zugleich die Aufgabe, die traditionelle Richtung der Chnulleri fortzusetzen.
1986
ein halbes Jahrhundert Orginal Chnulleri etwas das man mit Würde trägt. Das dachte auch Petrus, denn was er in weisser Pracht am Dienstag dem 16. Februar 1986 herunterliess, geht wohl in die gesamte Fasnachtsgeschichte ein. Um sich von dieser weissen Fasnacht und von den Strapazen 50 Jahre Orginal Chnulleri zu erholen, flogen die Aktiven eine Woche nach Mallorca.
Die Anzahl der Aktiven beträgt um die 30 Männer. Die moderne kurzlebige Zeit
stellt auch an die Chnulleri ihre Anforderungen, darum hat man den Konsens gefunden zwischen Jung und Alt. Dies hilft wiederum die Tradition nicht aussterben zu lassen, aber zugleich offen sein; für neue Dinge. In diesen Jahren ist der musikalische Aufschwung nicht wegzudenken, denn nach jeder Fasnacht las man in dieser Zeit immer wieder neue Guggennamen. Konkurrenz belebt das Geschäft, jedoch nimmt es auch Mitglieder weg. Dies spürten nicht nur die Chnulleri sondern auch die andere Guggen. Durch das Bestreben die Tradition
aufrecht zu erhalten, schaffen sich die Chnulleri bei den Cliquen, der Gugge IG, beim Schnitzelbangg Comite und beim Fasnachts Comite in dieser Zeit einen Namen .
1989
trat Charly Waldis als Obmann zurück, sein Amt übernahm Arthur Waser. Mit Gustav Meier haben die Chnulleri noch einen Musikchef, der das Musikalische verfeinert. Hört man doch bei der einen oder anderen Gugge Stücke, die von Gustav Meier für die Orginal Chnulleri vom Rock zum Gassenfeger umkomponiert wurden. So etwa das Stück „The Wanderer“ von Status Quo, waren einmal mehr die Chnulleri Vorreiter.
Ab 1993
fand man dann am Dienstagabend müsse man den Zuschauern etwas mehr bieten, als nur schnell drei Stücke spielen. So wird jeweils ein Gag ausgeheckt um den Auftritt zu untermalen, um den Guggefans auch etwas mehr bieten zu können. Dies gehört mittlerweile auch zu einer Chnulleri-Tradition.
1995
Ein schwerer Schicksalsschlag . Der Ehrenobmann Charles Waldis stirbt anHerzversagen. Ein Tiefpunkt in der Chnulleri-Geschichte. Mit vereinten Kräften der Aktiven kommen die Chnulleri relativ schnell aus diesem Tief. Jedoch es vergeht ein wenig Zeit bis alles wieder seinen gewohnten Lauf nimmt. Das Jubeljahr 1996 steht vor der Türe, die Orginal Chnulleri packen es an.
1996
fand am Samstag dem 2. November der Jubiläumsabend statt.
Zwei Wochen später legte unser Präsident Arthur Waser das Amt nieder, aus geschäftlichen Gründen. Ad Interim führt der Sekretär, Gert Strobel, den Verein bis zur Generalversammlung 1997.
1997
wurde an der Generalversammlung Gert Strobel einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Im Dezember desselben Jahres verstarb der Gründer und Ur-Chnulleri Paul Schwörer.
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